Website-Relaunch ohne Ranking-Verlust: Die Checkliste in 10 Schritten
Neue Website, aber bitte ohne Einbruch bei Google: Mit dieser Checkliste planst du deinen Relaunch so, dass Rankings, Links und Anfragen erhalten bleiben.
Mladen Klaic · 29. September 2026 · 2 Min. Lesezeit
Ein Relaunch ist eine große Chance: schnellere Seiten, ein moderner Auftritt, mehr Anfragen. Gleichzeitig ist er einer der häufigsten Gründe, warum Websites plötzlich bei Google abrutschen. Der Grund ist fast immer derselbe: Alte Adressen verschwinden, ohne dass Google erfährt, wohin die Inhalte umgezogen sind. Mit einer sauberen Planung lässt sich das vermeiden.
Vor dem Relaunch
1. Bestandsaufnahme machen
Exportiere eine Liste aller bestehenden URLs – zum Beispiel aus der Sitemap, der Google Search Console oder mit einem Crawler. Notiere dir, welche Seiten die meisten Besucher bringen und welche von anderen Websites verlinkt werden. Diese Seiten sind dein wertvollstes Kapital.
2. Ziele festlegen
Was soll die neue Website besser machen? Mehr Anfragen, schnellere Ladezeiten, einfachere Pflege, eine zweite Sprache? Klare Ziele helfen bei jeder späteren Entscheidung – und machen den Erfolg messbar.
3. Inhalte bewerten statt wegwerfen
Nicht jeder alte Text ist schlecht. Seiten, die gut ranken, solltest du überarbeiten statt löschen. Veraltetes darf weg – aber mit Weiterleitung auf die passendste neue Seite.
4. Weiterleitungsplan erstellen
Für jede alte URL legst du fest, auf welche neue Adresse sie dauerhaft (Statuscode 301) weiterleitet. Wichtig: auf die inhaltlich passende Seite, nicht pauschal auf die Startseite.
Während der Umsetzung
5. Die Vorschau vor Google verstecken
Die neue Website sollte bis zum Start unter einer eigenen Vorschau-Adresse laufen, die nicht indexiert wird. Sonst tauchen doppelte Inhalte bei Google auf.
6. Technische SEO-Grundlagen einbauen
- Aussagekräftige Seitentitel und Meta-Beschreibungen
- Genau eine H1-Überschrift pro Seite
- Saubere interne Verlinkung
- XML-Sitemap und robots.txt
- Strukturierte Daten, zum Beispiel für dein Unternehmen
7. Ladezeit und Mobilansicht testen
Prüfe die neue Seite auf verschiedenen Handys und mit Tools wie Google PageSpeed. Einen schnellen Überblick bekommst du auch mit unserem kostenlosen Website-Check.
Nach dem Start
8. Weiterleitungen prüfen
Rufe stichprobenartig alte Adressen auf und kontrolliere, ob sie korrekt weiterleiten. Fehlerseiten (404) findest du in der Search Console.
9. Sitemap einreichen
Reiche die neue Sitemap in der Google Search Console ein. So erfährt Google schneller von der neuen Struktur.
10. Zahlen beobachten
Behalte Besucher, Rankings und Anfragen in den ersten Wochen genau im Blick. Kleine Schwankungen sind normal – deutliche Einbrüche deuten meist auf fehlende Weiterleitungen hin.
Fazit
Ein Relaunch ist kein reines Designprojekt. Wer die alten Adressen sauber umzieht und die technischen Grundlagen von Anfang an mitdenkt, startet mit der neuen Website direkt durch. Wenn du deinen Relaunch nicht allein planen willst: Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns deine aktuelle Website gemeinsam an.
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