Ratgeber

Mehr Google-Bewertungen bekommen: 7 Wege, die erlaubt sind und funktionieren

Bewertungen entscheiden mit, wer den Auftrag bekommt. So bittest du zufriedene Kunden einfach um eine Rezension – ohne gegen Googles Regeln oder das Wettbewerbsrecht zu verstoßen.

Mladen Klaic · 13. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Bevor jemand einen Handwerker, eine Praxis oder eine Agentur anruft, schaut er fast immer auf die Sterne bei Google. Viele gute Bewertungen schaffen Vertrauen, bevor du überhaupt ein Wort mit dem Kunden gewechselt hast – und sie helfen deinem Eintrag, in der lokalen Suche besser gefunden zu werden.

Das Problem: Zufriedene Kunden bewerten selten von allein. Unzufriedene dagegen schon. Wer nicht aktiv um Bewertungen bittet, hat deshalb oft ein schiefes Bild im Netz.

Was erlaubt ist – und was nicht

Bitten darfst du jeden Kunden. Verboten sind dagegen:

  • Gekaufte oder gefälschte Bewertungen – sie verstoßen gegen Googles Richtlinien und gegen das Wettbewerbsrecht.
  • Belohnungen für Bewertungen wie Rabatte oder Gutscheine. Auch das untersagt Google ausdrücklich.
  • Nur zufriedene Kunden fragen, nachdem man sie vorher „aussortiert“ hat. Bitte alle Kunden gleichermaßen.
  • Bewertungen von Mitarbeitern oder Familie über das eigene Unternehmen.

7 Wege zu mehr Bewertungen

1. Im richtigen Moment fragen

Der beste Zeitpunkt ist direkt nach einem positiven Erlebnis: wenn die Arbeit abgeschlossen ist und der Kunde sich bedankt. Ein ehrliches „Es würde uns sehr helfen, wenn Sie das kurz bei Google schreiben“ wirkt mehr als jede Kampagne.

2. Den direkten Link nutzen

In deinem Google-Unternehmensprofil findest du einen Link, der direkt das Bewertungsfenster öffnet. Je weniger Klicks, desto mehr Bewertungen. Wie du dein Profil insgesamt optimierst, steht in unserem Ratgeber zum Unternehmensprofil.

3. QR-Code vor Ort

Drucke den Link als QR-Code auf Visitenkarten, Rechnungen, Flyer oder einen Aufsteller am Empfang. So kann der Kunde direkt mit dem Handy bewerten.

4. Freundliche Nachricht nach dem Auftrag

Eine kurze, persönliche E-Mail oder Nachricht einige Tage nach Abschluss erinnert an die Bitte. Wichtig: Nur, wenn der Kunde damit rechnen kann – etwa weil ihr ohnehin per E-Mail in Kontakt wart – und nicht als wiederholte Werbung.

5. Auf jede Bewertung antworten

Bedanke dich für positive Bewertungen und reagiere sachlich auf Kritik. Das zeigt künftigen Kunden, dass du dich kümmerst – und motiviert andere, ebenfalls etwas zu schreiben.

6. Bewertungen sichtbar machen

Zeige gute Bewertungen auch auf deiner Website, etwa auf der Startseite oder bei den passenden Leistungen. Wichtig ist, sie korrekt wiederzugeben und nicht zu verändern.

7. Das ganze Team einbinden

Wer direkt mit Kunden arbeitet, merkt am besten, wann jemand zufrieden ist. Erkläre deinem Team, warum Bewertungen wichtig sind und wie man freundlich darum bittet.

Wie gehe ich mit negativen Bewertungen um?

Ruhig bleiben, sachlich antworten, ein Gespräch anbieten. Viele Leser achten mehr auf deine Antwort als auf die Kritik selbst. Bewertungen, die gegen Googles Richtlinien verstoßen – etwa beleidigende oder offensichtlich falsche –, kannst du im Unternehmensprofil melden.

Fazit

Mehr Bewertungen sind kein Zufall, sondern eine Gewohnheit: im richtigen Moment fragen, es dem Kunden leicht machen und jede Rückmeldung ernst nehmen. Wenn du Bewertungen und Profil sinnvoll mit deiner Website verbinden willst, helfen wir dir gern – im kostenlosen Erstgespräch.

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